Die beiden neuen Herausgeber der »Zeitschrift für öffentliches Recht« (ZÖR), Stefan Griller und Benjamin Kneihs, haben das Medium für die Zukunft gerüstet: Durch das eben eingeführte »double-blind-peer-review-Verfahren«, den deutlich erweiterten wissenschaftlichen Beirat und einer verstärkt internationalen Ausrichtung sichern sie die Qualität der Beiträge und die Bedeutung der Zeitschrift.
Stefan Griller und Benjamin Kneihs sind dem 2008 verstorbenen Heinz Schäffer in der Funktion als Herausgeber im Juli 2009 nachgefolgt und positionieren die traditionsreiche Zeitschrift nun neu. »Wir sehen uns damit in der Kontinuität einer Tradition, die in unregelmäßigen Abständen auf aktuelle Entwicklungen durch konzeptionelle Veränderungen reagiert hat«, schreiben die beiden Herausgeber im Editorial der jüngsten Ausgabe. Behutsamer inhaltlicher Ausbau und die Schärfung des internationalen Profils stehen auf dem Programm von Griller und Kneihs. Neben österreichischem und deutschem Öffentlichen Recht sollen auch Internationales Recht einschließlich WTO-Recht, Europarecht sowie Rechtstheorie ein zentrales Anliegen der ZÖR sein. Darüber hinaus werden die eingereichten Beiträge einem anonymisierten Begutachtungsverfahren unterzogen (»double-blind-peer-review«), was zusehends zum wissenschaftlichen Standard gehört.
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